Der Innenausbau

 

Innentüren

Innentüren werden als folierte, glatte Türelemente Standard WIRUS MORALT DuriPort Buche oder Bergahorn mit Drückergarnitur (Kalkulationswert 15 €/Garnitur) geliefert zum Einbau durch den Bauherren.
Innentüren haben Lüftungsgitter zur Sicherstellung des Luftstromes beim Einsatz einer Lüftungsanlage.
Abweichende Modelle und Glaseinsätze sind gegen Mehrpreis lieferbar.

Leitungsverlegung

Elektroinstallation

Die Elektroinstallation erfolgt nach den gültigen VDE- und EVU-Vorschriften und umfasst die komplette Installation mit Zählerfeld im Hausanschlussraum.
Die Installation einer Zähleranschlusssäule und eines zusätzlichen Zählerplatzes für Wärmepumpenstrom ist gegen Aufpreis möglich.
Aufwendungen, die sich aus den Förderrichtlinien für erneuerbare Energien ergeben, führen zu Mehrkosten.
Die Leitungsverlegung erfolgt in den Geschossen unter Putz.
Verdrahtung zur Spannungsbereitstellung für den Haustürgong (ohne Klingel) ist im Standard enthalten.
Auf der Terrasse eine Außensteckdose ohne Mehrkosten.
Am Hauseingang einen Außenbrennanschluss ohne Mehrkosten.
Die Montage einer digitalen Sattelitenanlage für ein oder mehrere Teilnehmer kann gegen Mehrkosten vereinbart werden. Technische Geräte wie Receiver oder Fernsehendgeräte sind in keinem Fall Leistungsbestandteil.
Installationen außerhalb des Hauses gehören nicht zum Leistungsumfang.
Die Lage von Steckdosen und Schaltern ist vor Beginn der Innenarbeiten verbindlich von den Bauherren festzulegen.

Einzelausstattung:

  • 1 Decken- oder Wandbrennstellenanschlüsse je Zimmer
  • 30 Steckdosen an maximal 12 Brennstellen
  • 1 Antennensteckdose im WZ
  • 1 Telefonanschlußdose im Flur
  • 1 E-Herdanschluss
  • 1 Geschirrspüleranschluss
  • 1 Dunstabzugshaubenanschluss
  • 1 Kühlschrankanschluss
  • 1 Waschmaschinenanschluss

Heizung

Heizung

Es wird eine moderne und energieeffiziente Luft/Wasser-Wärmepumpe CTC Eco Air zur Außenaufstellung mit integriertem Warmwasserspeicher, dimensioniert nach dem Wärmebedarf, eingebaut. Die Aufstellung erfolgt im Standard mit 10 m Zuleitung. Bei entfernterer Positionierung entstehen Mehrkosten.
Die Heizanlage ist witterungsgeführt und lässt sich mehrstufig regeln und somit dem individuellen Wärmebedarf der Hausbewohner anpassen.
Im gesamten Erd- und Dachgeschoss wird standardmäßig eine Fußbodenheizung mit getrennter Raumregelung installiert.
Im Keller werden Heizkörper lt. Wärmebedarf installiert.
Alternativ kann der Bauherr eine Brennwerttherme mit 4 m² Solarfläche zur Brauchwasserunterstützung als Heizquelle wählen. Diese Heizungsvariante führt zu einer Erhöhung des Wärmebedarfs gegenüber dem Standardangebot. Zur Erreichung konkreter Effizienzhausparameter können im Vergleich zum Standard weitere Dämmmaßnahmen notwendig werden, die zu Mehrkosten führen.
Der Gashausanschluss entfällt bei Installation der Wärmepumpe, andernfalls obliegt bei der Installation der Gastherme der Anschluss dem regionalen Gasversorger und ist nicht Leistungsbestandteil dieses Vertrages.
Optional kann die Heizung gegen Mehrpreis durch eine Abluftwärmepumpe Comfort Zone CE 50 bzw. die Comfort Line ETK 5000 einschließlich Warmwasserspeicher und integrierter Lüftungsanlage realisiert werden. Besonderer Vorteil ist neben der zusätzlichen Lüftung die deutlich verbesserten Werte beim Primärenergieverbrauch dieser Heizmethode.

Lüftungsanlage

Grundlüftung

Fenster im Bad, in der Küche und im Schlafzimmer werden mit verdeckt angebrachten Klimat-Lüfterleisten versehen, so dass die gesetzlich geforderte Grundlüftung ohne aktive Fensteröffnung durch die Bewohner ermöglicht wird.
Wünscht der Bauherr diese technische Lösung nicht, hat er dies schriftlich zu bestätigen und ist in Folge für die Grundlüftung eigenverantwortlich.
Bei der Beauftragung der Abluftwärmepumpe ist eine Grundlüftung durch die integrierte Lüftungsanlage sicher gestellt.

Bad

Dusche

Sanitärinstallation

Die Wasserleitungen sind ab Wasseruhr aus Kunststoffverbundrohr und werden zu allen Sanitärobjekten verlegt.
Küche, Bad und Gäste-WC werden mit Warmwasser versorgt.
Eine Zirkulationsleitung wird nach Vorgabe des Wärmeschutznachweises installiert.
Die Abflussrohre werden von den Objekten möglichst auf kürzestem Weg innerhalb der Wand bzw. Decke zu den Grundleitungen verlegt und übers Dach entlüftet. Alle Abflussrohre werden ca. 1 m aus dem Haus herausgeführt. Der Anschluss an eine Grube bzw. ans zentrale Abwassernetz ist nach Aufmaß vor Baubeginn zu kalkulieren und zu bestätigen. Eine eventuell notwendige Hebeanlage (Kellerbauten) ist zuzüglich zu beauftragen.
Der Wasser- und Abwasserhausanschluss obliegt dem regionalen Versorger und ist nicht Leistungsbestandteil dieses Vertrages. Übergabepunkt der Versorgerleistung ist nach den Zählereinrichtungen der Hausanschlussraum.
Die Lage von Sanitärobjekten ist vor Beginn der Innenarbeiten verbindlich vom AG festzulegen.
Im Hausanschlussraum werden keine Rohrverkleidungen ausgeführt.
Es werden Badobjekte der Fa. Villeroy und Boch Serie „Omnia“ in Farbe Standart weiß des Herstellers eingebaut.

Bad:

  • 1 Einbaubadewanne ca. 170*75 cm aus Acryl und einer verchromten Einhebelmischbatterie
  • 1 Porzellan-Waschtisch ca. 65*50 cm, Wandmontage mit verchromter Einhebelmischbatterie
  • 1 wandhängendes Porzellan-Tiefspül WC mit tiefhängendem Spülkasten
  • 1 Duschwanne ca. 90*90*15 cm aus Acryl mit einer verchromten Einhebelmischbatterie, Handbrause und Wandschiebestange

WC:

  • 1 Porzellan-Waschtisch ca. 65*50 cm, Wandmontage mit verchromter Einhebelmischbatterie
  • 1 wandhängendes Porzellan-Tiefspül WC mit tiefhängendem Spülkasten

 

Trockenbau

Der Drempel, wenn vorhanden, erhält vor den senkrechten Dachstreben eine hoch wärmedämmende Vorsatzschale in Leichtbauweise, durch den Bauherren realisiert.
Zum Spitzboden wird eine Einschubtreppe ( 60 * 120 ) inklusive Schutzgeländer geliefert.
Die Dachschrägen bis zur Zangenlage und die Dachgeschossdecke, bei Bungalowbauten lediglich die Geschossdecke, erhalten eine Dämmung aus Mineralwolle ca. 20 cm stark, durch den Bauherren eingebracht.
Seitliche und vordere Verkleidung der Vorwandelemente im Bad mit zweilagigen GKBI-Platten, durch den Bauherren realisiert.
Die Verkleidung von individuell geplanten Kanälen oder Schächten erfolgen in Eigenregie bauseits.

Pzuarbeiten

Putzarbeiten

Für das Innenmauerwerk der Wohn- und Nutzräume erhält der Bauherr einen Gipsputz einlagig 5 - 10 mm dick bzw. Glättputz 5mm stark. Eine Einweisung durch einen Vorführmeister ist Leistungsbestandteil.
Für das Massivdach wird im Innenbereich Putz zur vollflächigen Spachtelung geliefert.
Die Geschossdecke von Nutzräumen im Kellergeschoss wird nicht gespachtelt.
Außenwände erhalten einen hochwertigen, auf das YTONG – Mauerwerk abgestimmten mineralischen, wasserabweisenden Putz, die Oberfläche strukturiert, durch den Bauherren aufgebracht.
Der Bauherr hat freie Farbwahl in der Putzgruppe I und II ohne Aufpreis. Bei Putzen in der Gruppe III entstehen Mehrkosten von 2,50 € je m² Putzfläche.
Ein Glattputz mit angestrichener Oberfläche führt zu Mehrkosten.
Der Sockelputz bis zu einer Höhe von ca. 35 cm wird als wasserabweisender Kunststeinputz lt. Bemusterung erstellt.

 

Estricharbeiten

Die Estricharbeiten werden nach den behördlichen Auflagen, den DIN- und Herstellervorschriften mit der erforderlichen Wärme- und Trittschalldämmung lt. Projekt ausgeführt.
Der Estrich wird nach den Regeln der Technik in der Regelzeit von 27 Tagen auf- und abgeheizt.
Bei Erweiterung der Fliesenfläche lt. Standart entstehen Mehrkosten für Estricharbeiten.

Massivtreppe

Treppenbau

Die Geschosstreppe vom Erd- ins Dachgeschoss inklusive Brüstung wird als Holzwangentreppe Kiefer eingebaut.
Die Geschosstreppe vom Keller- ins Erdgeschoss ohne Handlauf wird als Ytong - Massivtreppe durch den Bauherren eingebaut. Der Belag ist bauseits vorzunehmen. Ein Fliesen-, Teppich- oder Holzbelag ist möglich.
Optional kann auch für das Erdgeschoss die Ytong-Massivtreppe ohne Belag durch den Bauherren eingebaut werden. Die bei nicht unterkellerten Häusern entstehende Kammer unter der Treppe ist mit einer Innentür 62 cm breit zum Flur abzutrennen.

 

Fliesenarbeiten, Fußbodenbelag, Maler- und Tapezierarbeiten

Erfolgt in Eigenleistung der AG.
Eigenleistungen bedürfen der zeitlichen Zustimmung durch den verantwortlichen Bauleiter und sind so zu organisieren, dass die Gewerke des Auftragnehmers nicht beeinträchtigt werden.
Mit Beginn der Eigenleistungen übernimmt der Bauherr wie alle weiteren Firmen die Haftung für Beschädigungen an Leistungen und Objekten.