Glasdichter Rohbau

Erdarbeiten

Erdarbeiten

Den erforderlichen Erdarbeiten wird das Gelände gemäß Lageplan, Bodenklasse 1-5 nach DIN 18300 ohne Grund- und Schichtwasser zugrunde gelegt.
Der Statiker bzw. der Bauleiter prüfen vor Ort den Baugrund vor dem Betoniergang auf seine Beschaffenheit.
Bei nichtunterkellerten Bauten werden Streifenfundamente mit Frostschürze erstellt. Die Bausohle wird mit verdichtungsfähigem Material bis zu einer Einbauhöhe von 30 cm und umlaufend ca. 50 cm über das Plattenaußenmaß hinaus erstellt. Aushub wird ohne Trennung unmittelbar neben der Baugrube gelagert.
Bei unterkellerten Bauten werden der Mutterboden und der Aushub im Bereich des Baukörpers bis max. 2,60 m abgetragen und seitlich der Baugrube gelagert. Der Böschungswinkel wird nach den Regeln der Technik und der Bodenbeschaffenheit angelegt.
Mehrleistungen bei den Erdarbeiten werden zu folgenden Preisen abgerechnet: Erdaushub 32,14 €/m³ , Mutterboden abschieben 5,46 €/m² und Füllboden liefern und einbauen 45,62 €/m³ (Preise inklusive 19 % Mehrwertsteuer).
Gegen Mehrpreis kann der Aushub abgefahren werden, andernfalls steht überschüssiger Aushub zur freien Verfügung der Bauherren. Der Mehrpreis richtet sich nach der Ortslage und der Beschaffenheit des Aushubs.

Bodenplatte

Gründung

Über dem Gründungspolster wird eine Sauberkeitsschicht mittels der Noppenbahn Dörken Delta MS eingebracht.
Im Standard wird die Bodenplatte umlaufend mit 5 cm starken Styrodurplatten wärmegedämmt.
Die Gründung nicht unterkellerter Bauten erfolgt auf Streifenfundamenten mit einlagig bewehrter Platte bis 20 cm Stärke und unterkellerte Bauten mit einer Bodenplatte 25 cm stark. Abweichungen, die sich vor allem aus schlechtem Baugrund ergeben, führen zu Mehrkosten.
Der Beton wird mindestens in der Güte C25/30 verbaut.
Der Einsatz der Betonpumpe sind Leistungsbestandteil.

Außenwand mauern

Maurerarbeiten, Wände und Geschossdecken

Die Außenwände ab Erdgeschoss werden in Mauerwerk der Stärke von 36,5 cm mit YTONG - Planblock PPW2-0,40 Lambda-Wert 0,09 (mK) bzw. lt. Projekt in der Stärke von 30,0 cm mit YTONG - Planblock PPW2-0,35 Lambda-Wert 0,09 (mK), die Außenwände des Kellers in der Stärke von 36,5 cm PPW4-0,55 Lambda-Wert 0,14 (mK) erstellt.
Die tragenden Wände werden gemäß Statik mit YTONG - Planblock PP4 (hohe Rohdichte) erstellt. Diese Steine haben durch ihr hohes Gewicht bessere Schallschutzeigenschaften. Nichttragende Wände werden massiv ausgeführt – keine Leichtbauwände im ganzen Haus.
Kellerwände werden gegen horizontal aufsteigende Feuchtigkeit mit Schwarzbitumenbeschichtung und 5 cm starken Drainageplatten geschützt.
Die Decke wird gemäß Statik als YTONG - Decke erstellt bzw. als Stahl-Beton-Decke. Grundsätzlich realisieren wir Fertigdecken, lediglich der Ringanker wird mit Frischbeton vergossen. Geschossdecken im Erd- bzw. Obergeschoss sind unterseitig in Q2 tapezierfertig, im Kellergeschoss erfolgt standardgemäß keine Oberflächenbehandlung.
Stadtvillen erhalten im Standard über dem Dachgeschoss, Bungalows über dem Erdgeschoss, ebenfalls eine Massivdecke, so dass die Luftdichtheit und der sommerliche Wärmeschutz dauerhaft gewährleistet sind und die üblichen Leichtbaudecken entfallen. Abweichungen werden individuell geregelt.
Unbeheizte Spitzböden erhalten eine Querlüftung durch Lufteinlässe in der Unterspannbahn.

Abdichtung

Abdichtungen

Auf der Bodenplatte wird eine horizontale Abdichtung nach DIN 18195, Teil 4, Abdichtung gegen Bodenfeuchte aufgebracht.
Die Bodenplatte wird seitlich und umlaufend mit einer maximal 2 mm starken Bitumenschicht abgedichtet. Der Abdichtungsstreifen wird über die untere Kimmschicht bis ungefähr die Hälfte der ersten Steinreihe geführt.
Über der ersten Steinreihe wird eine Sperrschicht mittels Dichtschlämme vollflächig aufgebracht.
Kellerwände erhalten eine bituminöse senkrechte Abdichtung nach DIN 18195, Teil 4, Abdichtung gegen Bodenfeuchte.
Zusätzlich werden abgedichtete Kellerwände mit 5 cm starken Styrodurplatten (Perimeterdämmung), Oberfläche rauh gegen Erddruck und Steine geschützt.
Abdichtungen nach DIN 18195, Teil 6 (Druck- und Schichtenwasser) sind nicht Leistungsbestandteil, können jedoch bei Notwendigkeit gegen Mehrpreis vereinbart werden.

 

Schornsteinzug (optional mit Mehrpreis zu vereinbaren)

Leistungsbestandteil ist die Lieferung und Montage eines Schornsteinzuges mit separatem Zuluftschacht. Unterkellerte Häuser erhalten zwei Züge, nicht unterkellerte Häuser einen Zug für feste Brennstoffe.
Grundlage für die Errichtung und Positionierung des Schornsteinzuges bildet die Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen vom 22.03.2010 .
Der Bauherr hat die Positionierung des Rauchrohranschlusses und der Reinigungsklappe festzulegen. Im Leistungsstandard sind Öffnungen in den jeweiligen Raum gerichtet, sie durchdringen keine Wand.
Der Schornsteinzug wird im unbeheizten Spitzbodenbereich mit einer ca. 70 cm hohen Minarealwolle-ummantelung über der Decke versehen.
Der aus dem Dach ragende Teil des Schornsteinzuges wird mit Naturschieferplatten 20*20 (gestanzte Ecken) auf einer hinterlüfteten Holzunterkonstruktion verkleidet.
Im Durchdringungsbereich des Schornsteinzuges durch das Dach wird dieser mit einer Zinkverkleidung versehen.
Im Standard ist die Erreichbarkeit des Schornsteinkopfes durch ein Universal-Lichtkuppel-Dachfenster für ungedämmte Dächer und bis zu zwei 800 mm Sicherheitsroste gewährleistet.
Komplette Außentrittanlagen, Schornsteinfegerausstiege GVT von Velux für gedämmte Dächer bzw. GXU oder GXL von Velux für bewohnte Dachbereiche können mit Mehrpreis vereinbart werden.

Dachstuhl

Zimmererarbeiten

Der Dachstuhl wird aus Nadelholz der Güteklasse II, Schnittklasse A/B gemäß Statik von unserer Zimmerei in höchster Qualität gestellt.
Der Dachüberstand beträgt an der Traufe ca. 50 cm und am Ortgang ca. 30 cm, bei Stadtvillen bzw. Bungalows umlaufend 50 cm.
Sachgerechter Holzschutz lt. Vorschrift wird nachgewiesen.
Der gesamte Traufgang wird mit Phasebrettern an den Balkenköpfen entlang, parallel zum Mauerwerk als Dachkasten verkleidet.
Grundlasur wird einmalig aufgetragen. Farb- und Zweitanstriche sind vom Bauherren zu realisieren, die Lasur bis 15 Liter stellt unser Zimmermann.
Bei weißer Schalung entstehen Mehrkosten, die der Bauherr vor Baubeginn bestätigen muss.
Der Spitzboden wird nicht ausgebaut. Der Ausbau obliegt den Bauherren. Um Feuchteschäden im Spitzboden zu vermeiden, wird der Ausbau durch den Bauherren im Winterhalbjahr nicht gestattet! Hier ist der Ausbau erst mit Erreichen von Außentemperaturen über 10 Grad möglich.

Massivdach

Dachkonstruktion YTONG – Massivdach (optional mit Mehrpreis zu vereinbaren)

Das Dach wird als YTONG – Massivdach ausgeführt.
Hochwärmedämmende YTONG – Dachplatten werden auf den Giebeln und tragenden Innenwänden verlegt – luftdicht und mit hervorragenden Dämmeigenschaften.
Durch das YTONG - Massivdach entfällt der sonst übliche Dachgeschossausbau mittels Leichtkonstruktion und Zwischensparrendämmung.
Der Dachüberstand beträgt an der Traufe ca. 50 cm. Das Giebelgesims hat eine Breite von ca. 30 cm.
Über den Deckenplatten werden Holzbalken zur Aufnahme der Dacheindeckung verlegt. Sachgerechter Holzschutz lt. Vorschrift wird nachgewiesen.
Zwischen den Sparren wird wie bei einem konventionellen Dachstuhl Zusatzdämmung eingebracht. Die Stärke der Dämmung wird durch die Konstruktionshöhe und den Wärmeschutzanforderungen bestimmt.
Trauf- und Ortgang wird mit Phasebrettern an den Balkenköpfen entlang, parallel zum Mauerwerk verkleidet. Grundlasur wird einmalig aufgetragen. Farb- und Zweitanstriche sind vom Bauherren zu realisieren, die Lasur bis 15 Liter stellt unser Zimmermann.
Bei weißer Schalung entstehen Mehrkosten, die der Bauherr vor Baubeginn bestätigen muss.
Der Spitzboden wird nicht ausgebaut. Der Ausbau obliegt den Bauherren. Um Feuchteschäden im Spitzboden zu vermeiden, wird der Ausbau durch den Bauherren im Winterhalbjahr nicht gestattet! Hier ist der Ausbau erst mit Erreichen von Außentemperaturen über 10 Grad möglich.

 

Klempnerarbeiten

An der Traufseite werden Dachrinnen aus Titanzink angebracht.
Fallrohre DN 100 aus Titanzink werden bis 10 cm über Terrain angebracht.
Die Einbindung der Fallrohre in Regenwassersammeleinrichtungen obliegt den Bauherren.
Die Lage der Fallrohre ist durch den Bauherren vorzugeben.

Dacheindeckung

Dachdeckerarbeiten

Die Dacheindeckung erfolgt mit hochwertigen Braas Betondachstein Harzer Pfanne / Flachdachziegeln Braas Rubin 11 V engobiert in den Farben alternativ rot oder schwarz.
Als Unterspannbahn wird eine diffusionsoffene Folie nach Herstellervorschrift auf den Sparren verlegt.
Leistungsbestandteil ist die Lieferung und Montage einer Entlüftung für die Abwasserleitungen über das Dach in den Farben rot oder schwarz.
Weitere Sanitärlüfter, Formsteine und Sonderlösungen gegen Aufpreis.

Fenster und Türen

Tischlerarbeiten

Es werden hochwertige Fenster und Fensterelemente eines deutschen Herstellers aus Kunststoff weiss, mit 3 – fach Wärmeschutzverglasung UG = 0,7 W/(m²K) DIN EN 673 eingebaut.
Für die Größe und Menge der Fenster und Türen bildet das vorliegende Bauprojekt die Grundlage.
Zweiflügelige Fenster sind aus statischer Sicht und der Langlebigkeit der Beschläge auf eine Breite von 1,50 m und einflügelige Fenster auf 1,15 m begrenzt.
Alle Elemente sind Dreh-Kipp-Fenster und mit Einhanddrehkippbeschlägen ausgestattet. 2-flüglige Stulpfenster haben eine Seite Dreh-Kipp-Funktion und auf der Bedarfsseite Drehfunktion.
Alle Fenster sind mit einem thermisch vom Innenraum getrenntem Rollladenkasten ausgestattet. Die Bedienung erfolgt mittels Wickelgurt, die Lamellen sind aus Kunststoff gefertigt. Die Rollläden dienen dem sommerlichen Wärmeschutz. Entfallen die Rollläden aus dem Leistungsumfang der G.O.S. Haussysteme GmbH ist der Bauherr für den sommerlichen Wärmeschutz in Eigenregie zuständig.
Wird das Haus ohne Lüftungsanlage gebaut, werden in ausgewählten Fenstern mechanische Lüftungsautomaten verbaut, um die Grundlüftung sicher zu stellen.
Die Hauseingangstür wird als geschlossenes Element ohne Seitenteil aus Kunststoff weiss mit Beschlag eingebaut. Grundlage bilden die Standardtüren, die mit dem Angebot ausgehändigt werden.
Alle Außenfensterbänke werden bei allen Brüstungsfenstern und bei allen bodentiefen Fenstern im Dachgeschoss in hochwertigem Naturstein „serizzo antigorio“ geschliffen 3 cm stark eingebaut.
Der Terrassen- bzw. Wegeanschluss bei den bodentiefen Fenstern im Erdgeschoss erfolgt in Eigenverantwortung der Bauherren. Außenanlagen sind kein Leistungsbestandteil.
Alle Innenfensterbänke für alle Brüstungsfenster, ausgenommen Bad und WC, werden in Werzalith (Standard Marmor grau) oder Naturstein „jura marmor“ 2 cm stark ausgeführt.